Gemeindeentwicklung

Das Entwicklungskonzept „Brigachtal 2025“ beschreibt die wichtigsten Entwicklungsziele der Gemeinde. Diese werden im Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen konkretisiert, zu der auch Brigachtal gehört.

Als Grundlage für die anstehende Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes wird das Gemeindeentwicklungskonzept derzeit fortgeschrieben.
 
Zentrale Themen der Zukunft  sind die Gewerbe-, Bauflächen- und Innenentwicklung, ein überörtliches und örtliches Verkehrskonzept sowie der Ausbau der sozialen Infrastruktur.
  
Mit dem Aufbau eines kommunalen Glasfasernetzes in den unterversorgten Gebieten wurde eine zukunftssichere Breitbandversorgung geschaffen.

„Attraktiver leben“ – Diesem Anspruch stellen wir uns!

Großes Interesse am Bürgerinfo-Abend zum Thema "Gemeindeentwicklung Ost"

Um die 350 Bürgerinnen und Bürger kamen am 26.10.2017 zum Infoabend in der Kirchdorfer Halle.  Zentrales Thema war die Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes "Kreuzäcker" in Verbingung mit einer Verkehrsanbindung in Richtung Kreisstraße K 5734 bzw. B 33 bei Bad Dürrheim.  Bürgermeister Schmitt betonte in seiner Einführung, dass im Vorfeld anstehender Grundsatzbeschlüsse des Gemeinderates die Ergebnisse der Voruntersuchungen und planerischen Betrachtungen der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.
 
Prof. Kölz und Herr Schmidt von der Planungsgruppe Kölz gaben einen Rückblick über den bisherigen Prozess des Gemeindeentwicklungskonzeptes, der Machbarkeitsstudie zur Ortsumfahrung von Brigachtal und die Chancen zur langfristigen Weiterentwicklung der Gemeinde insbesondere im gewerblichen Bereich. Herr Greiner vom gleichnamigern Ingenieurbüro erläuterte die Wegeführung einer Verkehrsanbindung nach Nordosten, die Kriterien und die fachlichen Vorgaben der Auswahl möglicher Trassen. Prof. Dr. Ruther-Mehlis vom Institut für Stadt- und Regionalentwicklung (IfSR) stellte Argumente zur Entwicklung eines Gewerbegebietes vor und sprach hierbei über Aufwand und Nutzen.
 
Die Gemeinde muss bei der Finanzierung einer "Anbinung Ost" als erste Stufe einer langfristigen Umgehungsstraßenplanung trotz möglicher Zuschüsse in erhebliche Vorleistungen treten. Bürgermeister Schmitt fasste die grundsätzlichen Gedanken zur Entwicklung des geplanten neuen Gewerbegebietes "Kreuzäcker" sowie dessen verkehrliche Anbidnung nochmals zusammen und gab einen Ausblick über die anstehenden Schritte.
 
Im Anschluss konnten Fragen gestellt und Anmerkungen aus der Bürgerschaft vorgetragen werden. In einem intensiven Austausch und bei etlichen kritischen Stimmen insbesondere aus der Anliegerschaft benachbarter Kirchdorfer Wohngebiete ging es überwiegend um Themen wie Lärmemmissionen, Dimension des Gewerbegebietes, die Verkehrsbelastung bestehender Staßen, die Trassenführung einer "Anbindung Ost" sowie um grundsätzliche Fragen der gewerblichen Weiterentwicklung, Wirschaftlichkeit, Flächenverbrauch sowie Natur- und Landschaftsschutz.
 
Bürgermeister Schmitt und die beteiligten Fachleute beantworteten die Fragen soweit wie möglich und nahmen zahlreiche Hinweise auf, die in den Abwägungsprozess einfließen sollen. Der Gemeinderat wird sich in nächster Zeit mit dem weiteren Verfahren und den anstehenden Entscheidungen in öffentlicher Sitzung erneut befassen.

Fortschreibung des Gemeindeentwicklungskonzepts

Der Gemeinderat hat sich bereits 2015 für die Fortschreibung des Vorentwurfes der Gemeindeentwicklungsstudie aus dem Jahr 2011 im Vorfeld einer späteren Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes (FNP 2025) der Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen ausgesprochen.

Dabei geht es insbesondere um die Frage der langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde. Der Schwerpunkt der künftigen Gemeindeentwicklung soll im Osten von Klengen und Kirchdorf liegen. Dies betrifft Gewerbe- und Wohnbauflächen in Verbindung mit einer neuen Verkehrsanbindung.

Vor diesem Hintergrund hat die Planungsgruppe Kölz die notwendigen städtebaulichen und verkehrlichen Rahmenbedingungen erarbeitet. Dabei hat sich gezeigt, dass bei einer Konzentration künftiger Gewerbe- und Wohnbauentwicklungen im Osten der Gemeinde die bisher präferierte bahnparallele Trassenführung für eine Umgehungsstraße nicht mehr sinnvoll erscheint.

Das Verkehrsplanungsbüro MODUS CONSULT hat daraufhin die verkehrliche Wirkung einer „Ostumfahrung“ von Brigachtal für dieses Entwicklungsszenario untersucht und bestätigt. Dies war die Basis für die Beauftragung zur Überarbeitung der Machbarkeitsstudie mit Prüfung einer „Ostumfahrung“, die wiederum vom Büro Brilon-Bondzio-Weiser (BBW) durchgeführt wurde.
  
Die Ergebnisse der überarbeiteten Machbarkeitsstudie wurden im Gemeinderat Mitte Februar öffentlich vorgestellt. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier